Die Ballonfahrt

11.10.2019

So schön war es in der Luft


7 Uhr: ein ungewöhnlicher Anblick

Die Vorfreude steigt ...

... und dann auch der Ballon!

Blick zurück auf den Bühlhof

Sonnenaufgang

Über dem Ägerisee

Ein Land der Seen und Berge

Ballon-Innenleben

Ufenau im Zürichsee

Der Säntis

Der 8. Oktober 2019 wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Nach arbeitsreichen Monaten und vor der Turkey-Saison haben wir uns in den Schulferien der Kinder etwas Besonderes gegönnt und eine Heissluftballonfahrt ab Hof unternommen.   

Um 7.35 Uhr hob der Ballonkorb vom Boden ab in die Morgenlüfte. Neben dem Piloten befanden sich zwölf Personen an Bord, darunter die Gewinnerin unserer Verlosung.

Verabschiedet wurden wir von interessierten Frühaufsteherinnen und Frühaufstehern (danke für die frischen Gipfeli!) sowie von unseren Truten und Ziegen, die ob dem Staunen über das ungewöhnliche Geschehen das Weiden vergassen.

Der Wind trug uns nordwärts direkt in den Kanton Schwyz und dann nordöstlich weiter über den Küssnachter Rischberg, den Zugersee, Walchwil, Walchwilerberg, Ägerisee, Ratenpass, Biberbrugg, vorbei am Etzel und über Altendorf und den Dorfkern von Lachen bis nach Nuolen, wo wir um 9.22 Uhr eine fachmännische Landung erlebten.

Die ganze Strecke betrug fast 40 Kilometer. Wir schwebten dabei zwischen knapp über den Baumwipfeln bis mehr als 1000 Meter über dem Boden. Am weitesten oben befanden wir uns 1800 Meter über Meer, also höher als unser Hausberg Rigi. In diesen Luftschichten waren wir auch am schnellsten unterwegs, mit 45 Kilometern pro Stunde.

Nachdem um 5 Uhr der Sternenhimmel mit wenig Schleiergewölk klar war, schlossen sich beim Starten die Wolken über uns. Trotzdem konnten wir schon eine knappe Viertelstunde später den Sonnenaufgang bewundern, zwischen dem grossen und dem kleinen Mythen und über dem dahinterliegenden Glärnischmassiv.

Unsere Route war ausgesprochen attraktiv. Die Wolkendecke befand sich auf über 3000 Meter über Meer, und so sahen wir die frisch verschneite Alpenkette in einem schönen Morgenglanz und weit in das Mittelland hinein. Sogar den Jura und den Schwarzwald konnten wir erkennen.

Einmal mehr wurde deutlich, dass die Schweiz nicht nur ein Land der Berge, sondern auch der Seen ist: Gestartet über «unserem» Vierwaldstättersee, erblickten wir den Zugersee, Sempachersee, Baldeggersee, Halwylersee, Sarnersee, Lauerzersee, Ägerisee, Sihlsee, Zürichsee, Pfäffikersee, Greifensee, Wägitalersee und den Walensee – darüber hinaus ein paar kleinere.

Unser Pilot steuerte uns souverän durch die Luft, beurteilte anhand vieler Zeichen und der Wetterinformationen laufend die Flugsicherheit und fand daneben Zeit, kompetent Auskunft über Details der Landschaft zu geben, die sich jeweils gerade vor uns ausbreitete.

Herzlichen Dank an Hampi Arnold und sein Team, das uns «verfolgte» und zurück in den Bühlhof brachte – nach einem feinen Zmittagplättli in Holzhäusern.  

Danke ebenfalls allen, die dabei waren bei diesem Abenteuer, in der Luft und auf dem Boden. Und für die tollen Fotos aus verschiedenen Perspektiven!

Interessierte finden hier noch die GPS-Daten der Strecke – und hier ist sie aus der Erinnerung aufgezeichnet in der Karte von SchweizMobil.