Hausarrest für die Truten

13.01.2022

Vorsichtsmassnahme


Unsere Truten müssen bis auf Weiteres in ihren Ställen bleiben. Das haben die Veterinärdienste beschlossen, nachdem im Kanton Zürich nahe am Rhein bei einer Hobbytierhaltung die Vogelgrippe nachgewiesen wurde.

Die Zürcher Behörden schreiben dazu: «Da der Ausbruch in Hüntwangen wohl auf infizierte Wildvögel zurückgeht, hat der Bund entlang von Seen und Flüssen im Mittelland Kontroll- und Beobachtungsgebiete bestimmt, um weitere Einträge in Geflügelhaltungen zu verhindern. Das Kontrollgebiet umfasst einen 1 km breiten Uferstreifen, das Beobachtungsgebiet einen 3 km breiten Uferstreifen.»

Das Virus ist nach heutigen Erkenntnissen nicht auf den Menschen übertragbar, und bis jetzt sind keine weiteren Fälle dazugekommen. So hoffen wir, dass unsere Freilandtruten bald wieder Freilandtruten sind, wie auf dem Foto ... 

Nachtrag vom 31. März 2022
Die Massnahmen werden per 1. April 2022 aufgehoben werden: Nachdem die meisten Zugvögel ihre Winterquartiere verlassen haben, ist die Gefahr der Einschleppung gering. Unsere Truten weiden ab morgen also wieder auf den Wiesen.