Trutenfleisch

Truten

Früher mästeten wir auf dem Bühlhof Schweine, zur Selbstversorgung. Dann stiegen wir auf Truten um, weil deren Fleisch gesünder ist. Bald meldeten sich Interessenten dafür, die Nachfrage stieg, und schliesslich ist die Trutenmast zu einem Betriebszweig geworden.

Die Tiere kommen rund sechs Wochen alt zu uns. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, bei welchen es sich um Truthühner handelt und bei welchen um Truthähne (die mehr Fleisch ansetzen): Es findet keine Aussortierung statt. Die Truten sind tagsüber auf einer Weide. Im Stall, wo sie auch die Nacht verbringen, gibt es immer Wasser und Futter. Beim Futter handelt sich um das von IP-Suisse empfohlene Produkt FORS 2126 Poulet Endmast. Es ist frei von Antibiotika, Hormonen und Kokzidiostatikum (Wirkstoff gegen Darmparasiten).

Die Schlachtung der Truten erfolgt auf dem Hof, kontrolliert vom kantonalen Veterinäramt. In einem eigens dafür eingerichteten Raum verarbeiten wir das Fleisch zu Braten, Plätzli, Voressen, Geschnetzeltem und Gehacktem. Aus einem Teil des Gehackten stellt Sepp Hofmann in seiner Landmetzg in Küssnacht Würste und Fleischkäse her. Darüber hinaus verkaufen wir Keulen sowie ganze Vögel: Diese werden von unseren Kunden entweder selbst verschnitten oder kommen als gefüllte Truthähne auf den Tisch.

Der grösste Teil unseres Trutenfleischs geht an Privathaushalte. Wir beliefern aber auch Gastrobetriebe in der Region, zum Beispiel die Tavolago: Beim Fondue Chinoise, das sie auf dem Vierwaldstättersee anbietet, ist meist Fleisch von unseren Truten dabei.

Die nächsten Trutenfleisch-Termine